Pflege mit Herz und Verstand

......, denn Pflege braucht Vertrauen!

Pflegebedürftig

 

Wer gilt als Pflegebedürftig

Als Pflegebedürftig sind Menschen die:

· gesundheitlich bedingte Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeit aufweisen

  und deshalb auf Hilfe durch andere angewiesen sind
· oder körperlich, kognitive oder psychische Beeinträchtigungen vorliegen die nicht

  selbstständig ausgeglichen und bewältigt werden können

· für eine Dauer von voraussichtlich mindestens sechs Monaten haben wird.

 

Als maßgeblich für die Pflegebedürftigkeit werden Einschränkungen in der Selbstständigkeit in

folgende 6 KRITERIEN eingeordnet und betrachtet:

 

- MOBILIÄT - z.B. Fortbewegung in der Wohnung, Treppensteigen

- KOGNITIVE & KOMMUNIKATIVE FÄHIGKEITEN - z.B. zeitliche / örtliche Orientierung

- VERHALTENSWEISEN und PSYCHISCHE PROBLEME - z.B. nächtliche Unruhe, autoaggressives Verhalten

- SELBSTVERSORGUNG - z.B. Körperpflege, Ernährung

- UMGANG mit der KRANKHEIT - z.B. Medikation, Wundversorgung, Arztbesuche, Therapieeinhaltung

- GESTALTUNG des ALLTAGSLEBENS - z.B. Gestaltung des Tagesablaufs, soziale Kontakte

 

 

In den nachfolgenden Punkten erklären wir Ihnen kurz, welche alltäglichen Abläufe in Frage kommen:

Ernährung:
mundgerechtes Zubereiten und Aufnahme der Nahrung Mobilität: Aufstehen und Zubettgehen, An- und Auskleiden, Gehen, Stehen, Treppensteigen, Verlassen und Wiederaufsuchen der Wohnung (z.B. Arztbesuche, nicht für Spaziergänge)

 

Körperpflege:
Waschen, Duschen, Baden, Zahnpflege, Kämmen, Rasieren, Blasen- und Darmentleerung

 

hauswirtschaftliche Versorgung:
Einkaufen, Kochen, Reinigen der Wohnung, Spülen, Wechseln sowie Waschen der Wäsche und Kleidung, Beheizen der Wohnung Hilfebedarf besteht, wenn einige Verrichtungen des täglichen Lebens übernommen werden müssen, aber auch wenn der Pflegebedürftige dabei Unterstützung, Anleitung oder Beaufsichtigung benötigt.

 

Unterstützung:
Die Pflegeperson hilft dem Betroffenen, vorhandene Fähigkeiten zu erhalten und zu fördern sowie verloren gegangene Fähigkeiten wieder zu erlangen.

 

Anleitung:
Der Pflegebedürftige verfügt über die notwendigen motorischen Fähigkeiten zur Verrichtung einer Tätigkeit, benötigt aber mündliche Anweisungen, um Sie zu Ende zu führen.

 

Beaufsichtigung:
Der Pflegebedürftige kann die Tätigkeit selbständig durchführen, muss aber zur Vermeidung einer Eigen- und Fremdgefährdung dabei beaufsichtigt werden.